Coaching to go {6} Wie man das Glück lockt: "Immer" und "Nie" verbannen

Hallo ihr Lieben,

vor kurzem habe ich eine Folge "Germanys next Topmodel" angesehen, gaaanz zufällig natürlich, da ich den Arte-Themenabend an diesem Tag leider, leider verpasst hatte. *hüstel*
Jedenfalls staunte ich nicht schlecht über die Kandidatin Marie, die in dieser Folge bittere Tränen weinte - warum? Weil sie mit dem Kopf gegen eine Kamera gelaufen war! Verständlich, möchte man meinen, allerdings weinte sie nicht vor Schmerz, sondern weil ihr IMMER solche Unfälle passieren würden. Egal, ob ihr jemand auf den Fuß tritt, oder sie gar eine Jacke ins Gesicht bekommt (oh nein!!), "IMMER kriege ich etwas ab"!
Komischerweise hüpfte Marie im Verlauf der restlichen Folge wie auch der darauf folgenden Sendungen, die ich ebenfalls natürlich nur zufälligerweise gesehen habe, eigentlich ganz vergnügt durch die Gegend, obwohl sie, da es ihr ja IMMER passiert, eigentlich komplett verbeult vom Gegen-die-Kamera-Laufen hätte sein müssen.

Dir ist bestimmt schon klar, was ich mit diesem hochgeistigen Beispiel sagen will, nicht wahr?

Immer und Nie stimmen in Zusammenhang mit einem Symptom nie!

Dieses von mir etwas abgewandelte Zitat des Psychologen und Autors Manfred Prior* beschreibt sehr schön, worum es hier geht. Marie hat nicht IMMER Pech, sondern eben nur hin und wieder.
Dann fühlt sie sich aber natürlich direkt an die anderen Male erinnert und bauscht die kleinen Fehltritte und Pechsituationen, die uns nun mal im Leben so passieren, zu riesigen Problemen und fatalistischen Charakteristiken ("Ich bin vom Pech verfolgt!") auf.

Das Ganze trifft natürlich auch auf "NIE"-Beschreibungen zu.
Vielleicht kommen dir ja ein paar dieser Aussagen bekannt vor:

- Bei mir geht immer alles schief!
- Nie gelingt mir was!
- Das war ja klar, dass das nicht klappt. Bei mir klappt ja nie was.
- Immer haben die anderen bessere Noten/schickere Autos/schönere Kleider/klügere Kinder...
- Ich werde immer falsch verstanden!
- Ich bin immer alleine!
- Das schaffe ich nie!
- Ich bin immer so traurig!

usw. usw.

Was passiert, wenn du dir so etwas IMMER wieder selbst vorsagst?

Du machst Probleme größer als sie sind. 
Du blendest alle positiven Erfahrungen einfach aus.
Du bekommst schlechte Laune.
Du wirst energie- und antriebslos.
Du fühlst dich unglücklich.

Denn die Wahrheit ist doch: Du hast nicht immer nur Pech, du bist nicht immer nur  allein und gelungen ist dir auch schon so einiges!

Sobald du also bemerkst, dass du dich mit IMMER- und NIE-Aussagen selbst runterziehst, solltest du innerlich Stop! rufen und dich fragen. 

Stimmt das alles so?

Beispiel: Ich bin immer so allein!
Bin ich wirklich immer allein?
Oder war nicht gestern erst meine Nachbarin zum Kaffee da? Habe ich nicht letztes Wochenende erst Freunde in Köln besucht? Gibt es nicht genügend Menschen, die Anteil an meinem Leben haben und auch haben möchten? Zum Beispiel Anna, Beate, Christin...
Warum fühle ich mich jetzt in diesem Moment allein? Was könnte ich dagegen tun? Jemanden anrufen, ausgehen?

Hast du es gemerkt? Hier wird aus einem verallgemeinenden Immer ein spezifisches Jetzt.

Als Coach würde ich hier auch mit so genannten "Fragen nach Ausnahmen" arbeiten (hier mal ein Beispiel in sehr komprimierter Form):

Beispiel: Ich bin immer so traurig!
Coach: Ich verstehe, dass du dich im Moment oder in der Vergangenheit häufig traurig gefühlt hast. Wann gab es denn Momente, in denen du dich weniger traurig gefühlt hast? Was war dann anders? Wie könntest du diese Momente wieder herstellen?

Auch hier wird Immer differenziert zu: Im Moment, in der Vergangenheit, häufig.
Durch die Frage "Wie könntest du diese Momente wieder herstellen?" wird darüber hinaus ein Blick in die Zukunft und in Richtung der Lösung geworfen. 

Achte mal im Alltag, darauf, wie oft du dich mit Immer- und Nie-Aussagen selbst runterziehst - und auch sabotierst!!! Denn klar, wenn mir eh NIE etwas gelingt und eh IMMER alles schief geht, brauche ich ja auch nichts Neues zu wagen oder gar Risiken einzugehen. Und damit wird das Leben ganz schön fad!

In diesem Sinne: Wann immer du denkst, immer läuft bei mir etwas schief, solltet du ab sofort immer an diesen Post denken! :-)

Hab einen wunderbaren Start in diese herrlich verregnete und kühle Mai-Woche!
(und allen, die das Gefühl haben, dass es seit Beginn dieses Jahres IMMER nur schlechtes Wetter gibt stimme ich übrigens trotz dieses Posts aus ganzem Herzen zu ...;-)  hehe... )

Deine
Julia


*Literaturhin- und Nachweise wie immer auf der Seite "Coaching" oben im Header.



Frühjahrsputz und Ausmist-Tipps!

Ihr Lieben,

wusstet ihr schon:
Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger. (Nietzsche)
Ist es nicht unglaublich, wieviel wir eigentlich besitzen? Und ist es nicht unglaublich, wie wenig wir davon wirklich benutzen? Die Bücher verstauben im Regal, die Kleider hängen ungetragen im Schrank, auf dem Speicher und im Keller stehen Kisten voller alter Küchengeräte, aussortierter Kinderkleidung, kaputter Dinge, die wir irgendwann mal nähen/reparieren/kleben wollten.


Wie man ja aus alten buddhistischen, Feng Shui- und Sonst-Was-Lehren weiß, sollte für jedes Neue, das ins Haus kommt, etwas Altes weichen. Vor allem jetzt, wo der Frühling da ist, ist es doch schön, wieder Platz für Neues zu schaffen!

Wir haben uns eins der letzten verregneten Wochenenden dafür vorgenommen und den Dachboden entrümpelt.

Hier unsere Ausmist-Tipps:

Bücher, CDs und DVDs
Am Ende haben wir sechs Bücherkisten auf zwei geschrumpft und die Bücher über momox.de und rebuy.de verkauft. Das ist wirklich zu empfehlen! Ihr richtet euch ein Konto ein, gebt dann die ISBNs der Bücher ein und bekommt einen Preis vorgeschlagen (dies gilt übrigens auch für CDs, DVDs, PC-Spiele etc.). Dann könnt ihr bei jedem Buch entscheiden, ob ihr zu diesem Preis verkaufen wollt oder nicht. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, parallel sowohl bei momox als auch bei rebuy einzugeben (wir hatten hier schon Preisunterschiede von 4-5 €!). Und es ist auf jeden Fall sinnvoll, einen Mann zu haben, dem so was Spaß macht, damit man es nicht selbst tun muss. Am Ende haben wir immer zwei Kisten, eine momox- und eine rebuy-Kiste, für die druckt man sich dann Versandscheine aus und verschickt sie auf Kosten des Empfängers.
Natürlich muss man oft schlucken, wenn man für ein Buch, das man vor ein paar Monaten für zwanzig Euro gekauft hat, nun nur noch 4 bekommt, aber leider gibt es kaum etwas, das so schnell an Wert verliert, wie ein Buch. Schade eigentlich. Häufig sind es sogar nur ein paar Cent, aber es summiert sich meist und ist immer noch besser als wenn die Bücher auf dem Speicher oder Keller einstauben und irgendwann gar nichts mehr wert sind. 

Kleidung
Gut erhaltene und schöne Kleidung bringen wir in der Regel in die Kleiderkammern des Roten Kreuzes. Hier weiß man, dass die Kleidung direkt bei den Bedürftigen ankommt, da diese direkt in den Kammern günstig einkaufen gehen können. Einfach Ikea-Tasche vollpacken und während der Öffnungszeiten vorbei bringen - man wird euch bestimmt dankbar sein! Die Kleiderkammern nehmen natürlich nicht nur Kleidung, sondern auch gut erhaltene Schuhe, Taschen, Gürtel, Geldbeutel etc.
Normal und weniger gut erhaltene Sachen oder auch größere Sachen wie Bettwäsche oder Handtücher könnt ihr in die Kleidercontainer werfen; hier ist es allerdings so, dass es verschiedene "Anbieter" gibt, zum einen das Rote Kreuz, zum anderen kommerzielle Anbieter. In der Regel wird die Kleidung einfach kiloweise an Abnehmer, die die Kleidung sortieren lassen und dann weiterverkaufen (etwa nach Osteuropa oder Afrika), verkauft, wobei das Kilo dann um die 20 Cent einbringt. Wirft man also fünf Kilo Klamotten in einen Rotes Kreuz-Container, entspricht das in etwa einer Spende von einem Euro, bei kommerziellen Anbietern spendet ihr natürlich nichts, da diese auf eigenen Gewinn wirtschaften. 

Elektrozeug, Sperrmüll:
In Mannheim hatten wir ja den Vorteil eines "Bermuda-Dreiecks" direkt vor der Haustür. Wir haben einfach alles, was wir nicht mehr wollten, mit einem "Zu Verschenken"-Schild vor die Haustür gestellt. In der Regel war binnen einer Stunde alles weg. Hier funktioniert das leider nicht mehr so gut, daher bringen wir die Sachen in der Regel auf den Wertstoffhof. Dort kann man Papier, Plastik, Holz, Elektro-/Haushaltsgeräte und Restmüll abgeben; bei uns zahlt man nur für letzteres was, aber das ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.
In Bamberg, wo ich studiert habe, gab es eine riesige Müllverbrennungsanlage wie aus einem Weltuntergangsszenario. Man fuhr auf eine Rampe und dann rückwärts an ein großes Fenster, hinter diesem Fenster ging es wie in einem Höllenschlund 20 Meter in die Tiefe und unten häuften sich Tonnen an Müll, während von oben kommende, riesige Bagger-Greifarme diesen Müll verteilten - ein einziger Lärm und Gestank! Hier konnte man einfach seinen Müll durchs Fenster werfen, ohne dass einen irgendjemand kontrollierte. Einzig das Auto wurde bei An- und Abfahrt gewogen. Beim letzten Mal haben mir dort zwei freundliche Herren mit schwarzer Limousine und schwarzen Anzügen beim Ausladen geholfen, die komischerweise nur einen eingerollten, aber offensichtlich sehr schweren Teppich dabei hatten...;-) 
In vielen Städten gibt es natürlich auch noch Sperrmülltage oder man kann seinen Sperrmüll abholen lassen, hier könnt ihr einfach bei euren Gemeinden nachfragen.

So, vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen, am Wochenende ein bisschen auszumisten!
Ist wirklich in befreiendes Gefühl! :-)
So, dann wünsche ich euch mal ein schönes Wochenende! Wir sind wieder zurück aus München und ich habe meine Freundinnen aus dem Studium zu Besuch, die ganz begeistert von Paul sind, auch wenn er BEIDE bereits von Kopf bis Fuß vollgespuckt hat. :-)
Jetzt werden wir erst einmal ein bisschen durch die Stadt bummeln gehen.

Was habt ihr für Pläne für das Wochenende?


Alles Liebe
Eure
Julia


Landleben

Ihr Lieben,

diese Woche muss ich den Inspired by-Post leider ausfallen lassen (falls ihr jedoch einen Post dazu erstellt habt, könnt ihr ihn natürlich gerne unten in den Kommentaren verlinken), da ich aufgrund meines Geburtstagsbesuches am Wochenende kaum im Internet unterwegs war. Jetzt bin ich gerade bei meiner Familie und genieße mit Paul das Landleben in meiner oberbayerischen Heimat. :-) Schon komisch, früher wollte ich hier nur weg, aber jetzt mit Kind träume ich auf einmal doch von einem Häuschen im Grünen, mit Pferdekoppeln und Blumenwiesen um die Ecke, viel Natur und Sonne. :-) 

Schön ist es hier! Soll ich es euch zeigen?










Wie ist das bei euch - wollt bzw. wolltet ihr mit euren Kind auch irgendwann raus aufs Land ziehen oder seid ihr eher eingefleischte Städter?

Habt noch einen wunderschönen Tag!

Eure Julia,
die jetzt zu einem Fotoshooting fährt! :-) Haben wir unserer Mutter zum Muttertag geschenkt, ein Oma-Mamas-Enkel-Shooting, ich bin gespannt...

Coaching to go {5} Wie man das Glück lockt: mit Sorgen aufräumen

Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich bin (leider) ziemlich gut darin, mir Sorgen zu machen. Der Tag ist  noch so jung und trotzdem habe ich mir schon Gedanken darum gemacht, ob die Freundin, die sich nicht meldet, vielleicht böse auf mich ist. Ob das Flugzeug, mit dem mein Mann morgen fliegt, sicher landet. Ob man mich in der Arbeit eigentlich vermisst oder meine Elternzeitvertretung sich schon längst unentbehrlich gemacht hat. 
Ich erwische mich oft, dass ich darüber nachdenke, ob ich mich in dieser oder jener Situation richtig verhalten habe, jemanden vor den Kopf gestoßen, etwas Blödes gesagt, mich nicht klar geäußert habe. Ich mache mir Sorgen und lasse mich von ihnen herunterziehen.

Eigentlich ganz schön doof.
Denn die meisten Sorgen, die wir uns machen, sind eigentlich nur eins: Völlig unnötig. 
Denn in der Regel beziehen sie sich auf Vergangenes, das sich nicht mehr ändern oder rückgängig machen lässt, oder Zukünftiges, das höchstwahrscheinlich nie wie befürchtet eintreten wird. 
Natürlich gibt es auch berechtigte Sorgen, ganz klar, und die will ich hier gewiss nicht kleinreden - aber wenn du mal darauf achtest, wird dir auffallen, dass der Großteil deiner Sorgen meist eher unnötig ist.

Dinge in der Vergangenheit sind vergangen, vorbei und du kannst sie nicht mehr ändern. Es bringt nichts, sie sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und in Gedanken immer und immer wieder zu rekapitulieren.
Dinge in der Zukunft sind zukünftig, es steht noch in den Sternen, wie sie sein werden und wahrscheinlich wird eh alles anders sein, als du es dir jetzt gerade ausmalst. Klar kann alles schief gehen, blöd laufen, nicht klappen. Aber eben auch nicht.

Der Autor und Motivationstrainer Earl Nightingale geht davon aus, dass von all den Sorgen, die wir uns machen, nur etwa 10 Prozent wirklich gerechtfertigt sind. Der Rest bezieht sich wie beschrieben auf Vergangenes, das sich nicht mehr ändern, Zukünftiges, das wahrscheinlich nicht eintreffen wird. Hinzu kommen Sorgen um die Gesundheit, Angst vor Krankheiten, die wir ziemlich sicher weder haben noch bekommen werden. Und noch ein großer Teil geht für Sorgen drauf, die uns jetzt im Moment gewaltig vorkommen, in ein paar Tagen aber schon vergessen sind.

Denn in der Regel ist es doch tatsächlich so: Das, was dich jetzt bedrückt, ist in ein paar Tagen vielleicht schon nicht mehr wichtig, in ein paar Monaten denkst du nur noch sporadisch daran, und in einem Jahr hast du es höchstwahrscheinlich schon vergessen.

Daher kannst du diese Sorgen doch auch gleich sein lassen!
Denn unnötige Sorgen fressen unglaublich viel deiner Energie, deiner Nerven, deines Selbstbewusstseins. 

In diesem Sinne: Tu dir und deiner Gesundheit etwas Gutes und räum ein bisschen mit deinen Sorgen auf!
Don't worry, be happy - schon klar, oder? :-)

Alles Liebe und einen wunderbaren Start in die Woche
deine
Julia
P.S.: Vielen herzlichen Dank für all die lieben Geburtstagswünsche! Ich hab mich riesig gefreut!!









12 Wochen - 29 Jahre



Heute bist du zwölf Wochen alt, mein kleiner Schatz. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Du liegst neben mir, kaust auf deinen Händchen herum, schaust dich neugierig um. Du bist noch so klein und deine Welt so begrenzt, du lebst im Jetzt und weißt noch gar nicht, was dich alles erwartet!

Ein ganzes, langes Leben liegt vor dir, so voller Abenteuer und Langeweile, Mut und Angst, Risiko und Sicherheit, Freude und Leid, so prall gefüllt, dass es jetzt noch nicht einmal vorstellbar ist. Wie wirst du werden? Was wirst du werden? Mit wem wirst du dein Leben teilen? Wo werden sich unsere Wege trennen? Und wo wieder zusammenführen?

Heute vor gerade einmal drei Monaten hast du deinen ersten Atemzug getan. Den ersten von etwa 8,5 Milliarden, die du in deinem Leben machen wirst. So viele allererste Mal stehen dir nun bevor, mein Schatz!
Noch ist dein Lebensbuch voller weißer Seiten, doch du wirst sie mit jedem Tag weiter füllen!


Ab sofort wirst du zum allerersten Mal:


- dich vom Bauch auf den Rücken drehen
- Kuckuck, da! spielen
- etwas ergreifen

- deinen Kopf dauerhaft halten
- sitzen
- robben
- ein Buch anschauen
- krabbeln
- Brei essen
- Brei auf deinem Kopf, Körper, Tisch und Boden verteilen
- dich an der Tischkante hochziehen
- dir an der Tischkante den Kopf anschlagen
- dir weh tun und weinen

- mit anderen Kindern spielen
- Freunde finden
- erste Schritte wagen
- einen Hund streicheln
- ein Lied singen
- einen Turm bauen
- Dinge ins Klo werfen
- geschimpft bekommen
- wieder Dinge ins Klo werfen
- rennen, so schnell du kannst
- geschaukelt werden
- durch den Gartensprenkler hüpfen
- Himbeeren auf deine FIngerspitzen stecken
- nackig über eine Wiese laufen
- Pizza essen
- das Meer sehen
- eine Sandburg bauen
- einen Sonnenuntergang sehen
- Geburtstag feiern
- Kerzen ausblasen oder zumindest feucht über den Kuchen spucken
- Blumen pflücken
- in die Kita gehen
- krank werden
- neue Freunde finden
- frech sein
- einen Schneemann bauen
- allein bei Oma&Opa übernachten
- dich nachts um drei heulend wieder von Oma&Opa abholen lassen
- in den Kindergarten gehen
- einen kleinen Rucksack tragen
- durch die Pfalz wandern
- in die Schule gehen
- ein Buch lesen
- Rechnen
- Fußball spielen
- auf einen Berg steigen
- Riesenrad fahren
- dich prügeln
- Ahle Wurst essen (hessischer Vater...)
- deine Eltern uncool finden
- dich zwei Jahre mit deiner Spielkonsole und einer Tüte Chips am Tag in deinem Zimmer verkriechen
- mürrisch sein
- morgenmuffelig sein
- Pickel bekommen
- Bartwuchs bekommen
- auf eine Party gehen
- dich betrinken
- dich übergeben
- denken, Mama und Papa würden deine Fahne nicht bemerken
- es unglaublich finden, dass Mama und Papa auch mal jung waren und wahrscheinlich wilder gefeiert haben als du
- geküsst werden
- dich zum ersten mal verlieben
- mit jemandem zusammen sein
- Sex haben
- eine Trennung erleben
- Liebeskummer haben
- dich noch mehr betrinken
- den Führerschein machen
- alleine Auto fahren
- den Schulabschluss machen
- ganz allein in ein fremdes Land reisen
- dich unglaublich frei fühlen
- ein Studium beginnen
- von daheim ausziehen
- dich unglaublich erwachsen fühlen
- an den Wochenenden heim kommen, weil du deine Mama so vermisst :-)
- neue Freunde finden
- Prüfungen bestehen
- Prüfungen vergeigen
- an den Wochenenden nicht mehr heimkommen, weil du jetzt wirklich erwachsen bist
- ein Studium abbrechen
- ein Studium abschließen

- einen Job finden
- umziehen
- eine Präsentation halten
- eine Gehaltsverhandlung führen
- kündigen
- einen neuen Job finden
- umziehen
- dich verlieben - diesmal richtig
....und dann: Wer weiß????

So viele erste Male. Und vielleicht wird alles auch ganz anders laufen. Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass ich es kaum erwarten kann, dich in deinem Leben zu begleiten.

Heute vor drei Monaten habe ich dich zum ersten Mal in meinen Arme gehalten. Habe dich angesehen, über die weichen Haare auf deinem Köpfchen gestreichelt, deinem Atem gelauscht, an deinem Hals geschnuppert. Seitdem habe ich all das bestimmt hunderte Male gemacht, aber dieses eine erste Mal, als dein Papa dich mir zum allerersten Mal in die Arme gelegt hat, ist eine meiner kostbarsten Erinnerungen!
Unser kleiner Schatz, dir steht die ganze Welt offen und wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um dir alle Türen zu öffnen - auch wenn wir wissen, dass du durch die meisten davon alleine hindurch gehen musst.
Möge dein Leben immer so wunderschön sein wie unseres in den letzten drei Monaten und die Seiten deines Lebensbuches randvoll mit Glück und Liebe!


In unendlicher Liebe,

deine Mama,
die heute nicht nur deinen Drei-Monats- sondern auch ihren 29. Geburtstag feiert und auch ihrer eigenen Mama für ihre unerschütterliche Liebe, Wurzeln und Flügel, immer zum richtigen Zeitpunkt, dankt ♥♥♥

Inspired by #3

Hallo ihr Lieben,

es ist wieder Mittwoch und heute zeige ich euch wieder 5 Links, die mich diese Woche inspiriert haben: 

1.) Bei eatdrinkchic gibt es ein tolles DIY Eis-am-Stiel-Memory zum Ausdrucken und selber basteln! Sie hat auch viele weitere Freebies zum Downloaden, Wallpapers fürs Handy, Fotos von einer schöne Vintage Hochzeit und DIY-Ideen  - ein rundum schöner Blog! :-)

2.) Kennt ihr schon Britta und ihren Blog "von glücklichkeiten"? Wahrscheinlich nicht, da sie noch ganz neu bei der Bloggerei dabei ist - trotzdem habe ich sie und ihren Blog schon ins Herz geschlossen und mag ihren Schreibstil sehr. Besonders einen ihrer letzten Posts - "Der Logenplatz für Mamas" - fand ich sehr schön.

3.) Bei den ikeahackers findet man viele witzige und kreative Ideen, wie man Ikea-Möbel ganz einfach umgestalten und zum Teil komplett zweckentfremden kann. Zum Beispiel einen Pax-Schrank zum Frettchen-Käfig umbauen. :-) Falls ihr zufällig gerade kein Frettchen zur Hand habt, ist vielleicht die Expedit-Kinderküche etwas für euch! Ich finde sie total super!

4.) Schon vor etwas längerer Zeit gewährte Melanie von Detailliebe einen spannenden Blick hinter die Kulissen ihres Food-Fotografie-Lifestyle-Blogs - und ich war wirklich beeindruckt von so viel Mühe, Arbeit und Professionalität, die in jedem einzelnen ihrer Posts stecken. Für mich ist sie der neue Star am Food-Bloggerinnen-Himmel - soll ichs beweisen? Schau mal hier und hier. Und dabei ist sie auch noch so hübsch und nett! Unbedingt vorbei schauen!

5.) Und da ja am Sonntag Muttertag ist, hier noch ein schönes Video mit Feuchte-Augen-Garantie für all die nah am Wasser gebauten Mamas unter euch (also wahrscheinlich alle ;-):


Sooo, das waren meine Links für diese Woche! Ich hoffe, sie gefallen euch!
 
Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, auch mitzumachen? Super!!
Dann freue ich mich, wenn ihr den Link zum Post mit euren 5 "Links der Woche" unten ins Kommentarfeld postet.
Gerne könnt ihr auch folgendes Bildchen mitnehmen! :-)


Alles Liebe für euch!!
Eure
Julia

 P.S.: Nochmal sorry, dass ich bei meinem Link zur TrippTrapp-Verlosung von Saskia (A lovely journey) letzte Woche nicht genau hingeschaut habe. Die Frist war nämlich leider schon abgelaufen ... blöd! Aber Saskia hat schon geschrieben, dass es bei ihr bereits Ende des Monats ein neues Gewinnspiel gibt. Dann bitte einfach da mitmachen :-)

Coaching to go {4} Wie man das Glück lockt: Dankbarkeit

Hallo ihr Lieben,

wir befinden uns im Wonne- und Glücksmonat Mai (übrigens mein Geburtsmonat! :-) und daher habe ich mir gedacht, wäre es doch schön, wenn wir uns in diesem Monat einmal mit dem Thema Glück beschäftigen oder schöner formuliert: Damit, wie man das Glück lockt! :-)

Stell dir vor, du betrittst ein kleines Café. Schon an der Türschwelle steigt dir der Duft von frisch gebrühtem Kaffee in die Nase, es riecht nach frisch gebackenen Plunderteilchen, ein Hauch von Karamell und Vanille liegt in der Luft. Du atmest tief und genüsslich ein, setzt dich, bestellst einen Espresso und ein Schokocroissant und dann - etwa fünf Minuten später - passiert es: du nimmst den besonderen Café-Duft überhaupt nicht mehr wahr! Deine Riechknospen haben sich an die Gerüche im Café gewöhnt, sie sind für deine Nase nichts besonderes mehr, scheinen gar zu verschwinden. 

Doch was würde passieren, wenn du das Café kurz verlässt, um auf der Straße zu telefonieren, und es nach etwa zehn Minuten wieder betrittst? 
Ganz klar, du würdest wieder von der süßen Duftmischung aus Kaffee und Gebäck empfangen werden.

Vielleicht ahnst du schon, worauf ich hinauswill?

Nicht nur Gerüche, sondern auch Dinge, Menschen und Situationen, die uns tagtäglich umgeben, geraten schnell aus unserem Aufmerksamkeitsbereich - auch wenn sie noch so "süß duften", uns etwas bedeuten, uns wichtig sind. Nur weil sie alltäglich sind, nehmen wir sie gar nicht mehr als etwas Besonderes wahr. 
Manchmal müssen wir daher einen Schritt zurücktreten, um uns wieder über die wichtigen Dinge in unserem Leben bewusst zu werden, quasi vor die Tür gehen und wieder eintreten. 

Das sagt sich leicht, doch wie schafft man das im Alltag?

Hier gibt es einen ganz einfachen "Trick": 
Ein Team aus Sozialpsychologen um die Forscher Emmons und McCullough* hat in einem Experiment zum Thema Glück untersucht, welche Strategien, sich mit seinem persönlichen Glück auseinanderzusetzen, dauerhaft das Glücksempfinden steigern können. Aus drei verschiedenen Gruppen schnitt diejenige Gruppe am besten ab, deren Teilnehmer über den Versuchszeitraum jeden Abend 3 bis 5 Dinge notierten, für die sie dankbar waren. Diese Teilnehmer betrachteten sich selbst am Ende des Experiments glücklicher als zu Beginn und wiesen auch höhere "Glücklichkeitswerte" als die Vergleichsgruppen auf. 

Eigentlich ist das doch toll!
Du brauchst kein größeres Auto, keinen besseren Job, keine exotische Fernreise, um glücklich zu sein. Du musst nur für das, was du bereits hast und bist, jetzt, in diesem Moment, dankbar sein!

Im Englischen gibt es dafür den schönen Ausdruck "count your blessings" - "zähle, womit du gesegnet bist" oder frei übersetzt "zähle, wofür du dich glücklich schätzen kannst".

Wie wäre es, wenn du dir heute einmal wieder ins Bewusstsein rufst, wofür du dankbar bist, womit du gesegnet bist, wofür du dich glücklich schätzen kannst? Dir fällt sicher einiges ein!! 
Nur das Aufschreiben nicht vergessen, damit es auch einen langfristigen Effekt gibt. Vielleicht magst du dir ja ein hübsches kleines Notizbuch anschaffen, das du neben dein Bett legst und immer am Abend deine "blessings" notierst?
Natürlich hat das Aufschreiben auch den Zweck, dass du immer wieder nachschlagen kannst, wofür du dankbar und glücklich bist - vor allem dann, wenn es dir gerade nicht so gut geht! 

Viel Spaß beim Dankbar-Sein wünsche ich dir!! :-)

Natürlich gibt es noch viiiiiieeele weitere Wege, wie man sein Glück locken kann. 
Einen davon stelle ich dir nächste Woche vor!

Habt einen wunderbaren, sonnigen Start in die neue Woche! ♥

eure
Julia


*Zum Nachlesen findet ihr Quellen und Literaturhinweise wie immer auf der Seite "Coaching" (oben im Header).



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