15. April 2015

So klappt die Krippen-Eingewöhnung: 4 Tipps

Hallo ihr Lieben,

Paul ist jetzt seit Januar ein Krippen-Kind und seit letzter Woche kann ich behaupten: Er ist endgültig eingewöhnt!
Warum? Ich habe ihn wie immer um drei abgeholt, er ist mir in die Arme gefallen, hat mir stolz eines seiner Kunstwerke überreicht (diesmal: ein Papier-Marienkäfer, dem ein Wackelauge auf dem Kopf und eines auf dem Po klebte....er ist ja so begabt!) und wir sind in den Umkleideraum gegangen. Doch da saß Paul nur betrübt da und wollte weder Schuhe noch Jacke anziehen.
Als ich ihn fragte, was denn los sei, antwortete er mit todtrauriger Stimme: "Der Paul wollte noch Brotzeit essen!" Um drei gibt es nämlich immer Brotzeit in der Krippe und die hatte er jetzt durch mich verpasst.
Schon klar. Da wiegt man sein Kind nachts in den Schlaf, tröstet es bei kleinen Schrammen und erträgt seine Wut-Attacken (gestern: Ausraster inkl. auf den Boden werfen beim Aldi, weil ich Taschentücher gekauft habe! Taschentücher!! das geht doch nicht!) und was ist der Dank?? Man wird ersetzt durch ein Leberwurstbrot und ein paar Erdbeeren. Pffft.
Wie man das als souveräne Mutter eben so macht, habe ich ihn umgehend mit einer Breze bestochen. ("guck, Mamas Brotzeit schmeckt auch gut!" ich bin echt armselig)

Heute aus gegebenem Anlass also unsere Tipps für einen guten Start in die Krippenzeit!


Tipp 1: Genügend Zeit für die Eingewöhnung einplanen (d.h. mindestens drei Wochen mehr, als du denkst ;)

Ach, was hatte ich nicht für einen tollen Plan. Im Januar die Eingewöhnung machen, nebenbei 25% an den Nicht-Krippen tagen arbeiten, und ab Februar dann auf 50% aufstocken.
In der Theorie gut, in der Praxis: Haha. Erst einmal hatte die Krippe bis zum 7. Januar Ferien, dann waren in der zweiten Woche bereits zwei Kinder zur Eingewöhnung angemeldet, so dass wir erst in der dritten Januarwoche loslegen konnten. In der ersten Woche waren wir jeden Tag in der Gruppe, jeweils eine Stunde, ich saß mit im Zimmer, als "sicherer Hafen", während eine Erzieherin Paul zum Spielen animiert hat. In der zweiten waren wir wieder jeden Tag eine Stunde, ich bin z.T. schon bis zu dreißig Minuten rausgegangen. So wurde es peu à peu immer ein bisschen mehr. Irgendwann hat Paul dann zum ersten Mal Mittagsschlaf gemacht (tatsächlich schläft er in der Krippe fast immer seine zwei Stunden, bei mir NIE länger als eine Stunde. Kennt ihr das?? Wie kann das sein??).
Ich glaube, in der siebten oder achten Woche war Paul dann zum ersten Mal die regulär gebuchte Zeit von 8.30 Uhr bis 15 Uhr da und ich zum ersten Mal auch dementsprechend regulär im Büro. Zum Glück habe ich mit meinem Arbeitgeber aushandeln können, dass ich in dieser Zeit Minusstunden machen darf, die ich dann später wieder reinhole, sonst wäre es echt deutlich komplizierter geworden.
Er hat bis vor ca. zwei Wochen auch morgens beim Abgeben noch deutlich seinen Trennungsschmerz gezeigt, sich angekuschelt, gequengelt, ließ sich dann aber schnell von den Erzieherinnen ablenken und hat auch nicht mehr geweint, wenn ich aus der Tür war (und davor stand und gelauscht habe). Seit ca. 2 Wochen winkt er mir nur noch einmal zu und läuft dann schnell in den Gruppenraum.
In diesem Sinne: informiert euch gut, nach welchem Modell in eurer Krippe eingewöhnt wird und plant entsprechend viel Zeit ein.


Tipp 2: Ein Freund, ein guter Freund

Paul war eigentlich nie der Kuscheltier-Typ - weder hatte er eine geliebte Schmusedecke, die er überall mit sich herumschleppte (wie seine Mama als Kind) noch einen Wauzi (wie sein Papa als Kind) noch einen Lieblings-Stein (wie seine Uroma, die ja immer behauptet, sie hätten ja nichts gehabt, nicht so wie die Kinder von heute bliblablub).
Auf jeden Fall haben wir gemeinsam einen kleinen Stoffbären aus seinem gewaltigen Stofftier-Fundus auserkoren, der fortan mit in die Krippe sollte. Der "Bär", wie Paul ihn - kreativ wie er ist - genannt hat, begleitet ihn nun jeden Tag. Er sitzt morgens im Auto auf Pauls Schoß, macht mit ihm Mittagsschlaf und sitzt neben ihm beim Essen. Zwischenzeitlich hatte er sogar einen eigenen Platz am Kindertisch neben Paul, an dem kein anderes Kind sitzen durfte. (Ein Hoch auf die Erzieherinnen, die das ohne mit der Wimper zu zucken geduldet haben)
Mittlerweile ist der Bär Pauls guter bester Freund; er wird mitgeschleppt, an die Decke geworfen, die Rutsche runtergeschmissen, in die Kiste gestopft und macht alles selig lächelnd mit.
Summa summarum: mit einem Freund geht alles leichter! Falls euer Kind also noch kein Lieblingstier/decke etc. habt, könnt ihr euch ja überlegen eines einzuführen. Noch besser funktioniert es angeblich, wenn das Kuscheltier vertraut riecht (Ich hab den Bär am Anfang sogar ein bisschen mit meinem Parfüm eingesprüht; man kann es sich aber auch unters T-Shirt stecken, damit es den Mama/Papa-Geruch annimmt, z.B. beim Schlafen. In der Öffentlichkeit würde ich das aber eher vermeiden).

Tipp 3: Auf die Wortwahl achten

Paul muss Zähneputzen, aber er muss nicht in die Krippe. Er darf. Genau so wenig wie Mama und Papa in die Arbeit gehen müssen, sie wollen
Ich finde, wenn man das Ganze weniger als Pflicht oder Zwang, sondern als familiäre Gruppen-Entscheidung sieht, lebt es sich leichter und es hat natürlich auch einen psychologischen Effekt. Auch auf einen selbst.  


Last but not least:

Tipp 4: Den richtigen Zeitpunkt finden

Ich habe ja nun die Erfahrung gemacht, innerhalb eines Jahres zwei Eingewöhnungen zu machen - einmal zu Pauls 1. Geburtstag bei einer Tagesmutter (die uns nach drei Monaten wegen Umzug gekündigt hat, woraufhin wir wieder selbst betreut haben) und einmal zum 2. Geburtstag in einer Kinderkrippe. 

Mir ist das Loslassen, die Trennung von Paul im Alter von 12 Monaten echt schwer gefallen. Und es gab immer wieder Momente, wo er mir beim Abschied schrecklich hinterher geweint hat und ich habe es so gehasst. Mit einem Jahr hatte er einfach nicht das kognitive Verständnis, das Gefühl für Zeit, das Wissen, dass wir wieder kommen und ihn abholen, wie er es m.E. schon ein halbes Jahr später gehabt hat oder eben jetzt, mit zwei Jahren. (Natürlich kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen, was hier was bedingt hat, ob mein Trennungsschmerz Pauls Verhalten ausgelöst haben oder ob es umgekehrt war.)

Aber interessant fand ich es schon, dass ich jetzt, verglichen mit der Zeit vor einem Jahr, überhaupt kein Problem mehr damit habe, ihn in die Fremdbetreuung bzw. die Krippe zu geben. Ich weiß einfach ganz klar, dass er das schafft. Hinzu kommt, dass ich vom ersten Moment an ein gutes Gefühl in der Krippe hatte und mir gleich klar war, dass ich Paul hier gerne betreuen lassen möchte. Paul hat Spaß dort, lernt Neues und macht auch viele Dinge, die ich mit ihm eher selten mache, wie z.B. Basteln. Natürlich gab es auch hier Tränen, aber mittlerweile kann ich das einfach besser einschätzen und weiß, dass es eben ein gleich vergessenes Abschiedsschmerz-Weinen ist.
Es liegt m.E. auch viel an der Kommunikation: ein Zweijähriger kann mir bereits zu verstehen geben, was ihm passt und was nicht, was es zum Mittagessen gab, ob sie heute draußen im Garten waren, ob der Tobi wieder gesund ist usw. Gleichzeitig hat er auch schon ein gewisses Zeitverständnis - er weiß, was es heißt, die Mama oder der Papa kommen "später, nach deinem Mittagsschlaf" wieder und  holen ihn ab. Das macht m.E. vieles einfacher. 
Rückwirkend würde ich frühestens mit 18 Monaten eingewöhnen, da ich den kognitiven Sprung zwischen 12 und 18 Monaten immens fand; aber das kann ja beim nächsten Kind schon wieder ganz anders aussehen. Und in meinen zwei Wochen in der Krippe habe ich auch viele ganz kleine Kinder (z.T. noch unter einem Jahr) gesehen, die das alles super gemacht haben und offensichtlich richtig gut eingewöhnt waren. Tja, Kinder und Eltern sind eben verschieden und letztlich muss einfach jede Familie für sich einen Weg finden. 

Habt ihr noch Tipps zum Thema Krippen-Eingewöhnung?

Und eine weitere, nicht weniger wichtige Frage: Habt ihr Erfahrungen mit silikonfreien Shampoos? Könnt ihr mir was empfehlen?

In diesem Sinne

Alles Liebe
Julia

22. März 2015

Ein Tag am See + Gewinner

Hallo ihr Lieben,

Paul und ich haben am Freitag das schöne Wetter gestern genutzt, um einen Ausflug an den Ammersee zu machen. Wir sind am späten Vormittag losgefahren - von München aus braucht man nur 30 Minuten - und haben einen Parkplatz direkt am Wasser gefunden.* Das Sonnenlicht glitzerte auf den Wellen, die leise plätschernd ans Ufer schlugen, an den Baumspitzen leuchteten die ersten grünen Triebe und die Luft war ganz kühl und klar. Möwen riefen und am Horizont, fast verborgen im milchigen Dunst, zog ein kleines Schiff vorbei. Paul lief am Ufer auf und ab und warf Steine ins Wasser, ganz konzentriert. Ich hielt mein Gesicht in den Sonnenschein, schloss die Augen und spürte förmlich, wie der Stress der letzten Wochen von mir abfiel. Viel Arbeit, viel zu tun und viele Kilometer auf der Autobahn, Streit mit meinem Mann, der so viel, viel zu viel, arbeitet, dann noch ein Magen-Darm-Virus, der erst Paul und dann mich erwischte, keine Zeit und Kreaitivität zum Bloggen und darüber immer die leise Wut auf mich selbst, dass ich das alles nicht besser hinbekomme. Dass es mich stresst,  dass ich keine Super-Working-Mom bin, die Arbeit, Haushalt und Kind mit Energie und Effizienz wuppt. Dass ich nach der Arbeit müde bin, wenn ich Paul von der Krippe abhole und eigentlich am liebsten erst einmal eine Stunde auf dem Sofa sitzen, lesen, Kaffee trinken würde. Dass Paul dann aber meistens gerade erst aus einem zweistündigen Mittagsschlaf erwacht ist, voller Energie und Tatendrang. Dass ich dann oft ungeduldig bin, meckere, rumschreie. Den Perfektionsanspruch an mich selbst habe ich schon längst nicht mehr, aber etwas mehr Gelassenheit in solchen Momenten wäre schön. Umso mehr genieße ich es, wenn wir uns einfach durch den Tag treiben lassen können, ohne Hektik und Verpflichtungen.




Nach einem kleinen Picknick am Wasser (ok, das klingt jetzt so nach selbstgemachtem Obsalat in Weck-Gläsern und Tomate-Mozzarella-Spießchen, war in Wirklichkeit aber eine Leberkässemmel und Johannisbeerkuchen :), sind wir noch die Promenade entlang spaziert. Hier kommt man an vielen netten Cafés und Restaurants vorbei, besonders gut hat mir das Restaurant Seehof mit seinem Biergarten direkt am Wasser gefallen. Hier gibt es auch eine Rutsche und Schaukeln.



Direkt hinter dem Biergarten beginnt ein kleiner Park, wo man, wie ihr auf dem Bild unten sehen könnt, auch hervorragend in der Sonne am Wasser sitzen kann.



Hinter dieser kleinen Landzunge kann man wieder schön am Ufer liegen, was wir dann auch gemacht
haben. Und ich hab tatsächlich in Ruhe ein paar Seiten in meinem Buch gelesen und Kuchen gegessen, während Paul mal wieder Steine und Stöcke ins Wasser geworfen hat. Als wir also so am Ufer saßen, näherte sich ein etwas seltsamer, mittelalter Mann mit einer Fernsteuerung in der Hand, der beständig ein kleines Motorboot genau vor mir auf dem Wasser herumkreisen ließ und immer wieder zu mir herrüber blickte. Irgendwann kam er dann zu mir, stellte die Steuerung genau neben mich und setzte sich in zwei Metern Entfernung neben uns. Ich blickte ihn fragend an.

"Sie haben jetzt das Kommando" rief er und zeigte auf die Fernsteuerung.
Ich so: "Äh, ich habe das Kommando?!" 
Er: "Ja, nur zu, fahren Sie!"
Ich: "Ja, aber eigentlich wollte ich jetzt meinen Kuchen essen. Und außerdem habe ich klebrige Finger!"
Er (sehr ernst): "Aber Sie haben jetzt das Kommando!"
Ich (fühle, dass die Pflicht mich ruft): "Okayy..." Ich nahm also die Steuerung und zog an irgendeinem Hebel, das Motorboot raste prompt auf das Ufer zu. Der Mann sprang auf und eilte auf das Ufer zu, um sein Boot zu retten. "Jetzt übernehme ich besser wieder!" sagte er vorwurfsvoll, nahm mir die Steuerung ab und lief mitsamt Motorboot davon und ich habe mir, frei nach Frau Novemberregen nur gedacht: Alle irre! (Wer Frau Novemberregen noch nicht kennt,  möge z.B. diesen Post lesen und sie ebenso wie ich einfach genial finden) 

Am späten Nachmittag haben wir beschlossen, dass wir noch nicht nach Hause wollten, und sind noch einen Ort weiter, ins beschauliche Dießen gefahren. Dort parkt man am besten am kleinen Bahnhof; hier kann man an einem Übergang die Gleise überqueren und kommt direkt bei einem schönen und kleinkindgerechten Spielplatz raus.




Von dort aus kann man auch zum kleinen Hafen von Diessen spazieren, wo man, mit einem kichernden und anscheinend furchtlosen Kleinkind, einem Stück Semmel und gefühlt 3000 Möwen und Enten sehr schön Hitchkocks beste Filmszenen nachspielen kann. (hiervon leider keine Fotos, weil ich die ganze Zeit den Kopf einziehen und mit den Armen wedeln musste)



Irgendwann, kurz vor Sonnenuntergang, haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Paul war ganz rotwangig und plapperte aufgeregt den ganzen Weg bis zurück zum Auto, erzählte, was er heute erlebt hatte, von Steinen und Kuchen und Enten, und schlief fast augenblicklich ein, als ich losfuhr.

Als ich ihn später aus dem Kindersitz hob, dufteten seine Haare nach Wind und Sonne. Hach.


Gestern Abend habe ich es dann endlich geschafft, die Gewinner des letzten Posts auszulosen. Ich wollte es ja eigentlich als Gesamtpaket verschenken, werde es aber jetzt doch aufteilen, dann habe ich heute gleich drei Leute glücklich gemacht! :)

Gewonnen haben:
1. Brotbeutel und Brottuch von eversnack: Tanja R. 
2. Zwei Quetschbeutel von breidabei: Elke Diet_ (ohne Blog)
3. Ein Probierset von Ringana: Fräulein Rucksack

Ihr Lieben, schreibt mir bitte innerhalb einer Woche eine Emailadresse mit eurer Adresse.

Habt noch einen wunderbaren Sonntag!

Alles Liebe
Julia


P.S. Ausgangspunkt unseres Ausflugs war Herrsching, der Parkplatz an der Seestraße. Von hier muss man nur die Straße überqueren und ist schon am See.

P.P.S. Fasten ...läuft! ;) Naja, bis auf ein, zwei, drei kleine Zusammenstöße mit Salzstangen. Aber immerhin kam seit Aschermittwoch kein Stück Schokolade über meine Lippen und auch keine anderen Süßigkeiten. Das ganze kompensiere ich hoch professionell mit sehr viel Kuchen. ;D Naja, man soll ja klein anfangen. Aber dazu schreib ich demnächst noch einen eigenen Post.

5. März 2015

Nachhaltig leben mit Kleinkind + Give away

Hallo ihr Lieben,

als Mutter fragt man sich ja fast täglich: Welche Welt wollen wir eigentlich unseren Kindern hinterlassen? Wie können wir Ressourcen schonen, erneuerbare Energien fördern, nachhaltig und klimasensibel leben? Wie kann ich als Einzelne einen Beitrag leisten?

Öhm, ja.
Wenn ich ehrlich bin, frage ich mich dann doch häufiger: Wieso ist hier eigentlich schon wieder so ein Chaos? Wann hatte Paul eigentlich das letzte Mal eine Kacki-Windel? Wenn ich noch einmal das ABC-Lied aus diesem dämlichen Baby-I-Pad hören muss, explodiert dann mein Schädel?

Da ich nun selbst im Alltag viel zu selten dazu komme, mir so nachhaltige Gedanken zu machen, finde ich es großartig, dass es viele Menschen gibt, die das tun. Im letzten Monat wurde ich von gleich drei netten Müttern angeschrieben, die Produkte und Ideen zum Thema Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Bio/Öko/WissterBescheid entwickelt haben.

Diese möchte ich euch heute gerne vorstellen - ein kleines Give away ist dabei auch noch für euch herausgesprungen:)

Die Fotos sind übrigens in einer schlecht ausgeleuchteten Umkleide und mit einer etwas von Banane verschmierten Handykamera nach dem Kinderturnen entstanden. Ich bin so ein Profi!


1.) Wiederverwendbare Brotbeutel aus Baumwolle

Bei eversnack.de gibt es wiederverwendbare Brotbeutel und Brottücher aus Baumwolle, z.T. sogar Bio-Baumwolle, als praktische Alternative zur sperrigen Brotdose oder umweltschädlichen Alufolie. Hier können nicht nur Brote, sondern auch Äpfel, Bananen oder andere Snacks immer wieder verpackt werden. 


1. Klettverschluss öffnen, 2. hineingreifen, 3. Banane rausholen (4. Aufkleber abpulen und an Mamas Hose kleben, 5. erfolglos versuchen, Banane zu öffnen 6. aufheulen 7. Mama Banane geben 8. Mama die schon leicht zerknautschte Banane öffnen lassen 9. Banane komplett schälen 10. einmal abbeissen 11. "Paul mag keine Nane!" rufen und Mama die Banane in die Hand drücken und weglaufen )

Die Brotbeutel und Brottüchern sind von innen übrigens mit mit einer recycelbaren und BPA freien Kunststofffolie vernäht und können einfach abgewischt bzw. von Hand ausgewaschen werden. Ich finde die Beutel wirklich sehr platzsparend, gerade für Obst. Wer so wie ich schon öfters mal eine aufgeplatzte Banane aus der Wickeltasche gewischt hat, wird mir das sicher nachvollziehen können. ;)

Die Sandwich Brottücher (findet ihr auf der Homepage) lassen sich aufklappen und werden so zu einer Art Mini-Picknickdecken. Sie sind praktisch für den Spielplatz-Besuch oder auf Reisen. Meiner Meinung nach sind sie auch das perfekte Geschenk für bahnreisende Senioren, da man auf ihnen bestimmt auch hartgekochten Eier und Leberwurstbrote hervorragend anrichten kann.


2.) Wiederbefüllbare Quetschbeutel

breidabei, das sind Quetschbeutel zum Selbstbefüllen, die immer wieder verwendet werden können. Im Prinzip funktionieren sie genauso wie die Supermarkt-Quetschies, nur dass man sie unten öffnen und selbst befüllen kann. Das heißt, man kann selbst entscheiden, was hinein kommt und produziert gleichzeitig weniger Plastikmüll.  Auch haben die breidabei Quetschies deutlich mehr Volumen als die gekauften, bis zu 130 ml Brei, Mus oder Joghurt passen hinein, und eignen sich daher auch gut für größere Kinder.




Das Motiv ist auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig - irgendwie eine Mischung aus wütender Krake und Munchs Schrei, oder? Aber muss ja auch nicht immer alles niedlich sein, finde ich.

Man kann die Beutel schnell unter klarem Wasser ausspülen und theoretisch auch in die Spülmaschine stecken, obwohl das nach Herstellerangaben schneller zum Verschleiß des Beutels beiträgt und bei uns auch nicht ganz so sauber geworden ist wie mit der Handwäsche.

Breidabei wurde übrigens von zwei Schwestern aus München gegründet. Meine Schwester und ich haben uns gleich wieder geärgert, dass uns das nicht eingefallen ist, aber nachdem meine Schwester schon an der Befüllung des Quetschies gescheitert ist ("Man kann den aufmachen? ich hab versucht das von oben zu befüllen!") ist es wohl auch besser, dass dieses Patent an uns vorbei gegangen wird. ;)

3. Frische Naturkosmetik
Bei der Naturkosmetik-Firma Ringana gibt es nur natürliche, nachwachsende Rohstoffe und es werden keinerlei Konservierungsstoffe verwendet - alles wird frisch hergestellt.
Ich habe ein kleines Probierset aus Hand- und Fußbalsam sowie Körpermilch zum Testen zugeschickt bekommen. Bisher habe ich nur den Handbalsam ausprobiert - fühlt sich gut an, sehr leicht, riecht dezent, zieht schnell ein. Find ich gut! :) 

Und jeeeeetzt könnt ihr auch noch etwas gewinnen! Hurra!

Ein sensationelles Paket bestehend aus:
1.) einem Brotbeutel und einem Brottuch eurer Wahl von eversnack
2.) Zwei Quetschbeutel von breidabei
3.) Ein Probierset von Ringana

Und was müsst ihr dafür tun?
Einfach nur bis zum 12.03.2015, 23.59 Uhr einen Kommentar hinterlassen. Wer keinen Gmail-Account hat bzw. keinen Blog, hinterlässt bitte eine Emailadresse. Die Teilnahme ist nur für volljährige Leser aus Deutschland möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung des Gewinns nicht möglich. Der/die Gewinnerin wird hier auf dem Blog veröffentlicht.


Habt noch einen wunderbaren Donnerstag!

P.S. Fasten läuft bisher eigentlich ganz gut - mehr dazu in den kommenden Tagen! (Super Cliffhanger, was.... :P

Alles Liebe
Julia

19. Februar 2015

Julia fastet

Ihr Lieben,

hach, ich weiß gar nicht was ich sagen soll! So viele liebe Kommentare, Glückwünsche und Lob unter dem letzten Post - habt tausend Dank dafür! Ihr habt mich echt ein bisschen verlegen gemacht❤️
Und das nächste Mal verteile ich dann auch gleich eine Runde virtuelle Taschentücher. :D Ich bin immer noch ganz gerührt von der Vorstellung, wie ihr alle schniefend vor dem Bildschirm saßt. :))
Und dass sich auch einige sonst anonyme Leserinnen zu Wort gemeldet haben, freut mich ganz besonders. Das beruhigt doch ungemein, dass da tatsächlich echte Menschen bzw. heulende Mütter vor dem PC sitzen und keine perversen Axtmörder.

So, mit dieser eleganten Überleitung kommen wir gleich zu einem ganz anderen Thema.
Gestern hat ja die Fastenzeit begonnen.

Und ich...

werde...

Süßigkeiten

fasten!
*tatatatammm*

Ich esse nämlich viele Süßigkeiten. Sehr viele. Zu viele.
Und meistens zwischendurch, aus Langeweile, Stress, Ungeduld. Mein Tiefpunkt war vorgestern - das war vielleicht auch der ausschlaggebende Punkt - als ich mir nachts um elf vor dem Schlafengehen im Nullkommanix noch eine Vierer-Packung KitKat reingepfiffen habe. Einfach so. Weil sie da war.
Das muss ein Ende haben.

Bis zum Gründonnerstag gibt es hier nun:
- keine Süßigkeiten (Schokolade, Gummibärchen, Kekse...)
- keine Chips, NicNacs, Flips
- Kuchen/Teilchen nur in Maßen

Ob ich wohl durchhalte? Ich bin echt gespannt, da ich ja bekanntlich die Meisterin des Aufgebens bin und schon tausend Dinge mehr aufgegeben habe, als die meisten Menschen je angefangen haben. ;) Naja, immerhin zwei Tage habe ich schon geschafft! Fehlen noch 38! Leichteste Übung!
Heute habe ich anstatt Schokolade einen Apfel und eine Möhre gegessen und mich gleich ganz ätherisch gefühlt.

Ich habe es auch schon stolz meinem Mann erzählt, dass ich jetzt Süßigkeiten faste, worauf er wie ein Kind strahlte und sagte: "Toll, dann krieg ich ja mal was ab!"
So als ob er nie was abbekäme, weil ich immer alles aufessen würde.
Pfft.
Ok, das stimmt schon.
Aber ich kann auch einfach nicht mit Süßigkeiten im gleichen Raum sein, ohne sie auch zu essen.
Ich habe da ja die Süßigkeiten-Schubladen-Theorie. Die Kinder, bei denen es daheim Süßigkeitenschränke und -schubladen gab, haben als Erwachsene weniger Heißhunger auf Süßes weil es nicht so ein "Das ist etwas Verbotenes, das gönn ich mir jetzt"-Charakter hat.
Die anderen Kinder, das waren die, bei denen es das nicht gab und die dann auf den Kindergeburtstagen immer über diese Schubladen herfielen, um dann in einen hyperaktiven Zuckerrausch zu geraten. (Dreimal dürft ihr raten, zu welcher Gruppe mein Mann und zu welcher ich zählte.)

Weniger günstig ist, dass wir nach dem Geburtstagswochenende den ganzen Schrank voller Smarties, Gummibärchen, Keksen und Co. haben.
Ich werde jetzt einfach meinen Mann zwingen, alles in die Arbeit mitzunehmen. Dann kann er im nächsten wichtigen Businesskasper-Meeting eine Runde Mini-Smarties schmeißen. Wie in der Toffifee-Werbung. Da ist er bestimmt der Held! Also ich würde mich freuen. (Ach nee, ich faste ja)
Vor allem, wenn es so ist wie bei meiner letzten Teamsitzung, wo es den Tagesordnungspunkt "Geburtstage feiern ja/nein" gab und zwanzig Minuten diskutiert wurde, ob Geburtstage gefeiert werden, wenn ja, ob alle oder nur runde Geburtstage, und ob jeder selbst bestimmen kann, wieviel Geld er in den Pott wirft oder ob es eine Höchstgrenze gibt und dass man sich selbstverständnlich nicht verpflichtet sehen müsse, einen Kuchen zu backen, es aber natürlich jedem frei stünde und ob ein Geburtstag nicht per se etwas Privates sei, aber eine kleine Aufmerksamkeit doch schon angebracht.
Mit Smarties wäre der Drang, mit dem Schädel auf die Tischplatte zu schlagen, sicher deutlich geringer gewesen.

In diesem Sinne:
Wer fastet mit?!
Noch könnt ihr einsteigen - es wird WAHNSINNIG LUSTIG!
(meine Schwester hat festgestellt, dass man immer, wenn man etwas plant, nur "Es wird WAHNSINNIG LUSTIG" dazu schreiben muss, weil dann alle Leute denken, sie verpassen etwas und mitmachen)

Auf geht's, Mädels!
Es wird WAHNSINNIG LUSTIG!


Gute Nacht und schlaft schön

Julia