23. April 2014

Wie es bei uns weitergeht

Hallo ihr Lieben,

so, jetzt ist alles geklärt. Vorletzte Woche kam die Nachricht von meinem Chef ("Liebe Frau B., natürlich machen wir es so, wie es für Sie am besten ist. Bitte leiten Sie alles Nötige ein" - hach, der Gute!), am Samstag dann die Bestätigung von der Personalabteilung.

Ab 1. Juni werden wir Paul wieder selbst betreuen. Ich habe meine Arbeitszeit nochmals reduziert (was ja im Rahmen der Elternteilzeit bis zu zweimal möglich ist laut BEEG §15 (6) für die, die es interessiert) und werde nur noch einen Tag im Büro und einen halben im Home Office sein. Wenn ich im Büro bin, wird mein Mann auf Paul aufpassen.

Ich bin nach wie vor keine Betreuungsgegnerin und Paul wird auch, wenn alles so läuft wie geplant, ab seinem 2. Geburtstag und mit dem Ende meiner Elternzeit wieder "fremdbetreut" werden. Aber dann möchte ich ihm die Möglichkeit geben, sich langsam wieder neu einzugewöhnen - jetzt hätte alles so schnell gehen müssen und wir hätten letztlich das erstbeste Angebot nehmen müssen. Und dieses hat mich nicht überzeugt. Ich glaube, beim Thema Betreuung muss man sich wirklich sicher sein mit der Person oder der Einrichtung, muss ein gutes Gefühl haben, vertrauen. Nachdem wir jetzt schon einmal mehr oder weniger Pech hatten, sind wir einfach vorsichtiger geworden. 
Daher schieben wir das Thema Fremdbetreuung jetzt noch einmal ein halbes Jahr nach hinten und sehen dann im nächsten Jahr wieder weiter. Bis dahin machen wir einfach so weiter wie bisher: Verwandtenbesuche, Kindergruppe, Kinderturnen, Stilltreff, Babykurs-Freunde usw.  Ich glaube, uns wird nicht langweilig werden und Paul schon genügend Sozialkontakt erhalten. Falls er aber mit 56 immer noch daheim wohnt und mit mir und Tante Mechthild Scrabble spielt, nehm ich alle Schuld auf mich, versprochen! (hihi, mir ist gerade aufgefallen, dass Loriots "Ödipussi" sogar Paul mit Vornamen heißt - wenn das mal kein Zeichen ist... :'D

Ich bin froh, dass wir so nun irgendwie alles unter einen Hut bekommen und ja, auch darüber, dass ich dann wieder mehr Zeit für Paul habe. Denn was ich echt unterschätzt habe, ist, wie gern ich nach wie vor mit meinem Kind zusammen bin und auch sein möchte. Obwohl ich die Tagesmutter immer noch für gut halte und obwohl ich wirklich gerne arbeiten gehe, fällt es mir immer noch schwer, Paul abzugeben. 

In einem Artikel habe ich in diesem Zusammenhang ein Zitat der Psychoanalytikerin Ann Kathrin Scheerer gelesen, das mich sehr nachdenklich gemacht hat: "Auch für die Mütter ist die frühe Trennung von ihrem Baby eine große seelische Belastung, auch sie können in eine Verlassenheitsdepression und in Schuldgefühle verfallen, die sie, weil die Trennung aus sachlichen Gründen ja ,vernünftig' erscheint und vom Zeitgeist als unschädlich deklariert wird, verdrängen und rationalisieren müssen. Die dieser frühen Mutter-Kind-Zeit evolutionär unveränderbar innewohnende Trennungsangst wird heute schnell zu einer Schwäche der Mutter, die nicht loslassen kann, umgedeutet." 
Gut, Depression jetzt nicht, Schuldgefühle schon eher, und ob man bei einem Einjährigen noch von "früher Trennung" sprechen kann, weiß ich auch nicht - aber ein bisschen fühlt es sich schon so an: Als wären diese Gefühle antiquiert und falsch und eine moderne Frau hätte sie zu unterdrücken, wenn sie nicht als Glucke gelten will, die ihre Kinder nicht loslassen kann.

Meistens hört man ja: "Ach, das wird doch toll, endlich wieder rauskommen, arbeiten, Geld verdienen!"  Ja, es ist toll, es macht Spaß, vor allem, in Ruhe wieder mehr Kopf-Arbeit leisten zu können hat mir echt gefehlt, aber letztlich ist es nur anders, nicht besser als die Elternzeit oder die Zeit mit Kind allgemein, was ja solche Aussagen oft implizieren. Als wäre die Elternzeit nur ein Ausnahmezustand, eine Art freiwilliges soziales Jahr, nach dem man aber bitteschön wieder in der Realität ankommen soll, wo für vermeintlich sentimentales Rumgeglucke kein Platz ist.
In der Realität denke ich, wenn ich im Büro bin, tatsächlich nicht viel an Paul, aber sobald ich ihn dann wieder in die Arme schließe, merke ich erst, wie ich ihn die ganze Zeit über vermisst habe. Das klingt jetzt kitschig, ich weiß, aber so fühlt es sich eben an. In letzter Zeit habe ich mich mehr als einmal, wenn ich so am Schreibtisch saß, gefragt: Warum ist die Zeit, die ich jetzt hier in meinem Büro verbringe, eigentlich gesellschaftlich anerkannter als die Zeit, die ich mit meinem Kind verbringe? Warum ist es mehr wert, wenn ich eine "Prüfungsordnungsänderungssatzung" Korrektur lese (yep. sowas mache ich auch, fragt nicht...;) als Paul daheim ein Buch vorzulesen??

...und das ist nur ein sehr, sehr kleiner Ausschnitt aus meiner Gedankenwelt der letzten Wochen! ;)

Naja, auf jeden Fall hoffe ich, dass wir mit unserem Zwischenweg nun die für uns richtige Lösung gefunden haben. 
Wir werden sehen. Bitte die Daumen weiterhin gedrückt halten, ja? :)

Alles Liebe
Julia


17. April 2014

Besser Bloggen, Teil I: Idee, Design & Bildbearbeitung

Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit erreichen mich immer wieder Anfragen zum Thema Bloggen - wie schreibt man eigentlich einen Blog? wie schafft man es, dass Andere diesen Blog lesen? wie funktioniert der Austausch mit den anderen Bloggern? wie bekommt man ein hübsches Layout, das nicht jeder hat? und wie läuft das eigentlich mit den Produkttests und Verlosungen?

Bevor ich auf jede Mail einzeln antworte, habe ich gedacht, schreibe ich doch einen Post dazu, vielleicht interessiert es ja andere auch. :) Da es dann aber doch etwas mehr Text als gedacht wurde, ist es nun eine kleine Serie geworden. Und los geht's mit Teil 1: Idee, Design & Bildbearbeitung


1.) Wie starte ich einen Blog?

Um einen Blog zu starten brauchst du im Grunde genommen "nur" eine Idee, einen Titel, Zeit, Lust aufs Schreiben sowie einen Blog-Anbieter. Das war's! :) Obwohl...Leser wären natürlich auch nicht schlecht!
Nun ist es aber so: Blogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Bei den Brigitte-Mom-Blogs sind sage und schreibe schon über 1000 Elternblogs gelistet!
Wenn du also einen Blog nicht nur für dich oder für Freunde und Familie schreiben willst, sondern auch von Anderen gelesen werden möchtest, solltest du dir Folgendes überlegen: Worüber will ich schreiben? Was ist das Besondere meines Blogs? Oder auch: Was könnte mein Blog haben, das andere nicht haben? 
Ich habe den Eindruck, dass Blogs, die im Vergleich zu anderen schneller erfolgreich werden, häufig irgendeinen "USP" haben.
Ein schönes Beispiel ist z.B. der in Deutschland wohl einzigartige Blog von Juramama, die sich mit juristischen Aspekten der Elternschaft auseinandersetzt. Oder der Blog von Anna, die auf "Eltern vom Mars" über ihren Montessori-Versuch bloggt. Oder der Blog von Anne, die gerade mit ihrer kleinen Familie Ab aufs Land gezogen ist. Oder Saskia von A lovely journey, die immer wieder so kreative DIY-Ideen teilt. 
Einfach irgendetwas, womit der Blog sich ein bisschen abhebt. Dir fällt bestimmt etwas ein! :)
Dann brauchst du eine Web-Software, mit der du den Blog online stellen kannst. Die bekanntesten sind blogger.com (das benutze ich und bin sehr zufrieden), wordpress.com und tumblr.com - hier lässt sich kostenlos und meist mit wenigen Klicks ein Blog starten.
Über die Bloginhalte, wie man auf Ideen kommt usw. schreibe ich dann später noch. Oder ihr lest schonmal bei Janina weiter.


2.) Design & Layout

Ein schönes Logo und ein ansprechendes Design sind deine Blog-Visitenkarte. Du solltest dir also nicht nur über die Inhalte, sondern auch über das Aussehen des Blogs Gedanken machen. Grundsätzlich gilt: weniger ist mehr. Bitte nicht fünf verschiedene Schriften, grelle Farben und viele Fotos - das ist einfach zu unruhig fürs Auge. 
Gerade beim Layout lohnt sich m.E. die Investition in ein gekauftes Template (also eine Layout-Vorlage) z.B. über etsy.com (dort z.B. mal "Blogger Template" eingeben). Die sind tausendmal schöner als die Standard-Vorlagen (ich kann z.B. dieses grüne-Wiese-Template nicht mehr sehen) - und im Gegensatz zu den Standard-Templates sind die etsy-Templates meist limitiert. Das heißt, die "Gefahr", dass jemand anderes dasselbe verwendet ist deutlich geringer. 
Das Template besteht dann aus einer HTML-Datei und enthält beispielsweise Schriftarten, Farbcodes oder Social Media Buttons (wie z.B. für Facebook, Instagram, Twitter Buttons usw.). Um das einzubauen, sollte man sich basale Kenntnisse von HTML und CSS aneignen - dafür gibt es aber online eine Vielzahl an Hilfsseiten. Sehr zu empfehlen ist Copy Paste Love speziell für Blogger - hier habe ich am Anfang richtig viel gelesen & gelernt.


3.) Bildbearbeitung

Gute Fotos werten einen Blog extrem auf, das sollte man nicht unterschätzen. Gleichzeitig kostet das Fotografieren, die Bildauswahl und die -bearbeitung auch richtig viel Zeit, die ich persönlich meist einfach nicht habe. Daher gibt es auch so häufig Beiträge ganz ohne Bilder, aber das finde ich auch ok - das hier ist ja auch (siehe Punkt 1) kein Lifestyle-/Fotoblog. Und manche Blogs kommen gänzlich ohne Fotos aus und das sogar ganz wunderbar dank großartigem Text wie z. B. Mama tanzt.

Grundsätzlich kann ich euch für die Bildbearbeitung ganz besonders picmonkey.com empfehlen - m.E. derzeit die beste Online-Bildbearbeitungsseite. Hier zahle ich auch gerne für die Premiummitgliedschaft.

Für den Hausgebrauch lohnt sich auch die Anschaffung von Adobe Photoshop Elements 12 - ist deutlich billiger als die Vollversion, hat aber alles, was man als Laie so braucht. Und Photoshop-Kenntnisse schaden nie, kann man vielleicht auch mal beruflich brauchen. Ganz besonders möchte ich euch dafür auch die Online-Photoshop-Kurse von Melanie von der blogliebe empfehlen. Im Kurs "Photoshop Elements - Das kleine 1x1" ist, wie ich gerade gesehen habe, der Einstieg mittlerweile jederzeit möglich.

Des Weiteren arbeite ich auch noch mit Inkscape, das ist ein Freeware-Grafikprogramm - z.B. zum Logodesgin.



Soo, das war es für heute. Denn ein wichtiger Punkt beim Bloggen ist auch: Nicht immer alles auf einmal raushauen. Daher geht es dann nächsten Donnerstag weiter mit Teil II (und evtl. III) und den Themen:  Ideensammlung, Vernetzung, Blog bekannt machen & Leser gewinnen sowie Produkttests & Sponsoring.

Habt ihr noch Fragen?


Ihr Lieben, habt einen schönen sonnigen Tag! Mal schauen, was Paul und ich heute schönes machen! :)

Alles Liebe
Julia

P.S. Sobald ich die Rückmeldung von der Personalabteilung habe, schreibe ich auch, wie es mit uns weitergeht nach der Tagesmutter-Kündigung - aber solange es noch nicht in trockenen Tüchern ist, will ich mich hier noch ein bisschen bedeckt halten...

12. April 2014

Unsere liebsten Kinderlieder-CDs

Hallo ihr Lieben,

eine liebe Leserin hat mich gefragt, ob ich Musik-CDs mit Kinderliedern empfehlen kann.
Kann ich! :) 
Beim Auflisten ist mir gerade aufgefallen, dass die meisten CDs Geschenke oder Empfehlungen meiner Schwester waren. Ich glaub, es war letztes Jahr im Juni, Paul war gerade mal vier Monate alt war, als sie meinte, wir sollen doch schon mal damit beginnen, auf Autofahrten Kinderlieder zu hören, damit Paul entspannter ist. Ich konnte es nicht so recht glauben, da Paul sich ja auch von normaler Radiomusik kaum beruhigen ließ. (Autofahren war früher (und ist es zum Teil immer noch) eine Qual und mit viel Geheul verbunden, so dass wir am Anfang längere Strecken oft über Nacht gefahren sind, in der Hoffnung, dass er durchschläft.)
Auf jeden Fall zog dann im Juni letztes Jahr die "Krümelmucke 2" in unser Autoradio ein - und da ist sie auch heute noch, denn Paul wird fast augenblicklich ruhig, sobald wir den Startknopf drücken. Man kann also ruhig schon früh mit dem Hören von Kinderliedern anfangen - natürlich muss man dafür eine gewisse psychische Stabilität mitbringen, da man manche dieser CDs und Lieder nun viele, viele Jahre immer wieder anhören wird.... ;)

Hier nun unsere Empfehlungen:

"Der Spatz" würde man heute wohl als "retro" bezeichnen. Tatsächlich ist das eine CD, die wir schon als Kinder gehört haben, was ich aber schon wieder total vergessen hatte. Als dann aber die Zeile "Nanu, was ist das für ein Tier - ach, ein kleines Trampeltier!" ertönte, konnte ich fast sofort wieder mitsingen, fast jedes Lied, obwohl sicher 20 Jahre nicht mehr gehört.... :)  Mein Favorit ist übrigens das fast schon ein bisschen gruselige Lied "Die Krähe". Und es ist übrigens die einzige Kinder-CD, die ich kenne, auf der das Wort "Scheiße" vorkommt. :)






Von "Die 30 besten" gibt es bestimmt 10 verschiedene CDs (Weihnachtslieder, Traditionelle Kinderlieder usw.) Uns gefallen die Spiel- und Bewegungslieder am besten und die CDs laufen bei uns fast täglich, da Paul gerne dazu tanzt. :)
(Danke nochmal an die liebe Bettina, die sie uns geschenkt hat!)






Ich höre auch ganz gerne mal traditionelle Kinderlieder -  am schönste finde ich die CD "Das Liederbuch", da hier ein Kinderchor singt. Sehr gern mag ich "Grün, grun, grün", kann man sich übrigens auch auf Youtube anhören, habe ich gerade gesehen.



Die "Krümelmucke 2" war, wie oben beschrieben, die erste Kinder-CD, die bei uns eingezogen ist. Sie ist wirklich etwas Besonderes - die Lieder sind witzig, klug, kreativ und gut gereimt. (Die Krümelmucke 1 ist auch nicht schlecht, aber die 2 gefällt uns besser).






 

Noch eine Empfehlung meiner Schwester (du wolltest mir die CD doch schon seit hundert Jahren bren...äh...schenken, P.!!!). Heike Makatsch singt traditionelle Kinderlieder, richtig schön mit Gitarre begleitet. Klar, man muss Heike Makatsch bzw. ihre Stimme mögen, sonst wird das nichts - aber für jeden, der sie mag, ist es echt ein Geheimtipp.




So, vielleicht war ja was für euch dabei, das würde mich freuen!

Habt noch ein schönes Wochenende

Alles Liebe
Julia

(Der Post enthält so genannte Affiliate Links. Das heißt, falls ihr eine der CDs über die Verlinkung bei amazon kauft, erhalte ich eine kleine Vermittlungs-Provision)

7. April 2014

Pauls liebenswerte Macken :)


Hallo ihr Lieben,


es ist mal wieder Blogparaden-Zeit, heute zu einem sehr schönen Thema: Die Macken unserer Kinder. Man glaubt es ja kaum, aber auch so kleine Kinder wie Paul können schon ein paar Eigenheiten entwickeln, bei denen man als Eltern zum Teil kopfschüttelnd daneben steht und sich denkt: "Also von mir hat er das nicht!"
Hier kommen 5 (mal mehr, mal weniger ;) liebenswerte Macken von Paul!

Macke Nr. 1: Pieseln
Heute ist es wieder passiert. Nach dem abendlichen Bad, als ich Paul gerade ins große Handtuch einwickeln und abtrocknen wollte, strampelte er sich unter lautem Protest wieder frei und lief nackig  wieder zurück zur Badewanne. Wo er dann - nach einer kurzen Phase der Konzentration - auf den Badezimmerteppich pieselte.
Das ist ja an sich jetzt nichts besonderes, nur dass er das mittlerweile seit einer Woche macht. Jeden. einzelnen. Abend. pieselt der Kerl mir auf den Teppich!
Er hat offensichtlich die uns Frauen leider nicht vergönnte Freude des Im-Stehen-Pinkeln-Könnens entdeckt. Hurra.
Gestern hatte ich den Teppich in der Wäsche, das hat ihn aber nicht gestört, den Paul, da hat er einfach so vor die Badewanne gepieselt. Wenn er fertig ist, muss er immer ganz aufgeregt auf die Pfütze zeigen und dabei ganz laut "Da!Da!" rufen. Und da wären wir schon bei Macke Nr. 2...

Macke Nr. 2: "Da!"
Die Eskimos sollen ja siebzehn verschiedene Wörter für Schnee haben. Paul hat ein einziges Wort mit siebzehn verschiedenen Bedeutungen: "Da". Es gibt das klassische Aufregungs-"Da!", das Freude über einen Hund, eine Taube oder eine selbstgepieselte Pfütze ausdrückt. Das interessierte Frage-"Da?", wenn man etwas aufregendes Unbekanntes gefunden hat, wie z.B. eine alte Zigarettenkippe, während die Mama gerade abwesend auf ihr Handy geschaut hat. Dann das aufgeregte Befehls-"DA!DA!DA" wenn man dringend etwas haben muss, wie z.B. die volle, heiße Teekanne. Das Befehls-"DA!" wird gerne ausdauernd wiederholt. Und dann wäre noch das leicht jammerige Vorwurfs-"Doh...", das "Wo-ist-denn-der-Paul?"-"DAAAAAAAAAAAAAAAAAA!" und viele, viele weitere.
Andere Kinder sollen ja schon erste Worte sprechen. Im Bekanntenkreis sollen schon diverse "Gack"s, "wauwau"s und "mäh"s  vernommen worden sein. Ich halt mich da immer bedeckt im HIntergrund. Obwohl, neben Da, Mama und Papa meinen wir seit einiger Zeit schon öfters ein weiteres Wort zu vernehmen. Leider klingt es verdächtig nach "Nein!"... na toll!

Macke Nr. 3: Bienen & Luftballons
Paul hat eine große Vorliebe für Bienen und Luftballons. In jedem einzelnen Buch müssen wir als erstes die Bienen und die Luftballons anschauen. Keine Ahnung, wieso.

Macke Nr. 4: Füße, Socken, Schuhe
Wenn Paul mich nicht gerade begeistert auf meine Füße hinweist (klassisches Aufregungs-"Da!" mit spitzem Zeigefinger: "Da!" - "Ja, genau, das sind meine Füße!" - "Da! Da!" - "Ja, Schatz, meine Füße, richtig!" usw.) holt er seine Socken aus der Schublade und trägt sie durch die Gegend. In jedem einzelnen Raum unserer Wohnung liegen einzelne Socken, was wiederum dazu führt, dass morgens, wenn man's eilig hat, NIE Socken da sind und man erst einmal mit Unterm-Arm-geklemmten Paul auf die Suche gehen muss. Gleiches gilt auch für Schuhe, seine und unsere. Da wären wir auch schon bei Macke Nr. 5....

Macke Nr. 5: Sachen herumtragen
Pauls halber Tag besteht darin, Sachen von A nach B zu tragen. So befinden sich z.B. seine Schuhe, unsere Schuhe, sein Trinkbecher, Bücher, CDs, DVDs, Küchenuntensilien wie der Rührbesen oder der Kochlöffel, der Klopapier-Rollen-Ständer, der Mülleimer, Stofftiere oder der Kommodenschlüssel auf einer beständigen Reise durch unsere Wohnung mit Zwischenstopps in der Waschmaschinentrommel, der Badewanne oder den Küchenschubladen. Überhaupt muss Paul ganz oft irgendetwas "erledigen" und dabei ganz wichtig und gschaftig immer wieder hin- und herrennen. Z.B. um immer wieder neuen Sand aus dem Sandkasten zu holen und auf den Gartenstuhl zu werfen oder alle Kuscheltiere vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer zu tragen.

Paul hat wieder Wichtiges zu tun

So, jetzt bin ich gespannt, was eure Kinder für Macken haben! :)

Vielleicht habt ihr ja auch Lust bekommen bei der Blogparade von Wiebke alias "Verflixter Alltag" mitzumachen - hier geht es lang...

                                         


Alles Liebe und habt noch einen schönen Abend

Julia
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